Blutmai-Gedenkspaziergang
Gemeinsam mit Hände Weg vom Wedding gedenken wir den brutalen Angriffen auf die Demonstrationen zum 1. Mai 1929 in Berlin. Anschließend gemeinsames Essen in der Roten Ella.
Treffpunkt: Gedenkstein auf der Walter-Röber-Brücke/Wiesenstraße
In Zeiten von Aufrüstung und sich verschärfenden globalen Konflikten kann uns ein Blick in die Vergangenheit helfen, um aktuelle Entwicklungen zu verstehen. Am Vorabend des Ersten Mai schauen wir deshalb gut 100 Jahre zurück: Gemeinsam gehen wir auf Spurensuche und folgen den Kämpfen der Arbeiter*innen des Roten Weddings.
Heute erinnert das Stadtbild kaum noch an die Geschichte und Kämpfe der sozialistischen Bewegung, an den aufkommenden Faschismus und an die Brutalität der Herrschenden, welche die bestehende Ordnung aufrecht erhalten sollte. Auf unserem Stadtspaziergang zum Blutmai 1929 werden wir uns sowohl die Ereignisse der Barrikadenkämpfe, als auch deren Vorgeschichte und die Nachwirkungen bis in unsere Gegenwart anschauen.
Beim anschließenden Gedenken möchten wir uns die Zeit nehmen, denjenigen zu gedenken, die im Wedding den gleichen Kampf wie wir geführt haben. Wir erinnern uns an die Arbeiter:innen und Genoss:innen, die im Jahre 1929 von der Berliner Polizei getötet wurden. Wir erinnern uns gemeinsam an den Weddinger Blutmai.
Wir freuen uns, wenn ihr Blumen und/oder Kerzen mitbringt.